#103 Podcast-Folge mit U17-Trainer Benjamin Groß

Shownotes

Diese Folge hat mich beeindruckt! Mein Gast zeigt, dass er schon als junger Trainer sehr reflektiert ist und seinen Trainingsansatz gut durchdacht hat. Dabei vereinbart er Theorie und Praxis sinnvoll.

In Folge #103 meines Podcasts spreche ich mit Benjamin Groß. Benjamin ist U17-Trainer bei der SpVgg Ingelheim. Zusätzlich dazu ist er noch Trainer in der TSG Hoffenheim Fußballschule und studiert Sport an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Gemeinsam sprechen wir über seinen persönlichen Ansatz als Trainer. Auf LinkedIn schreibt er:
"Als Trainer stehe ich für:
Nächstenliebe - Verantwortung - Spielnähe"

Was es damit genau auf sich hat, erfährst du in dieser Folge. Jetzt reinhören!

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen bei Kreativ Coaching, dem Podcast für Kinder und Jugendtrainer.

00:00:08: Lerne neues

00:00:09: von spannenden

00:00:09: Gästen und erweitere dein Coaching-Repertoire!

00:00:24: So moin zu einer neuen Folge meines Podcasts und damit heiße ich meinen heutigen Gast herzlich Willkommen Moin Benjamin Groß.

00:00:30: und wir starten immer einmal mit der Selbstvorstellung

00:00:33: Ja, erstmal hi.

00:00:35: Freut mich sehr, dass heute geklappt hat.

00:00:37: Benjamin Groß ich bin zwanzig Jahre alt, wohne in Mainz studiere hier Sportwissenschaften, bin parallel einmal Trainer bei der U-septien bei der Spieleinigen Ingeheim jetzt im dritten Jahr und zusätzlich bei der TSG Hoffenheim Fußballschule aktiv Genau

00:00:54: Vielleicht einmal für die Hörer hoffen einem Fußball Schule was heißt das?

00:00:58: ist das nochmal Also separat vom NLZ, wo dann von diversen Vereinen quasi genau kommen.

00:01:07: Was machst du da konkret?

00:01:09: In der Fußballschule ist es mehr Thema.

00:01:11: Event-Training bedeutet wir haben von Initial Training bis klassische Feriencams und solchen Veranstaltungen auch gerade Spieltagscams eigentlich alles.

00:01:20: sprich auch immer eine neue Gruppe eher mit dem Fokus auf den Event Charakter.

00:01:25: in Ingeleim ist das die normale Trainer Tätigkeit in der U-Seventeen?

00:01:29: Okay, ja cool.

00:01:32: Ich hab natürlich vorher auch einmal so ein bisschen geguckt und auf deinem LinkedIn-Profil gesehen.

00:01:38: du hast gesagt als Trainer stehe ich für nächsten liebe Verantwortung und Spielnähe.

00:01:42: Also vielleicht gehst du darauf mal ein warum das so für dich die drei entscheidenden Sachen sind und was du darunter verstehst?

00:01:50: Ja!

00:01:50: Ich würde es glaube ich erstmal von hinten auf bauen.

00:01:52: also Thema Spielen.

00:01:53: Als erstes habe ich viel auf LinkedIn glaube schon im Bereich Trainingsgestaltung und was macht eigentlich gutes Training gepostet?

00:02:02: Und da geht es mir primär auch gerade im Bereich Spielnäher darung.

00:02:06: Umso mehr wir das Spiel abbilden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit ja dass wir einen Übertrag haben ins Zielspiel.

00:02:12: also ich glaube Es ist sehr sehr typisch oder mittlerweile sehr normal Dass man sehr komplizierte Formen hat sehr viele Teams verschiedenste Provokationsregeln.

00:02:22: Und für mich, auch gerade jetzt in den letzten Jahren dadurch dass ich viel versucht habe, mich in dem Thema weiter zu bilden ist einfach so die Frage entstanden.

00:02:30: Umso weite ich mich vom Spiel entferne wie realistisch es dann noch das ich einen Übertrag habe eigentlich ins Elf gegen Elf?

00:02:36: also Wie realistische ist es?

00:02:37: Das meine Spiele aus einem drei Farbenspiel was mitnehmen Für des elf gegen elf weil es ja am Ende immer Kontext gebunden ist, was ich lerne.

00:02:45: Also werden meine Spieler besser im Dreifarben Spiel oder wären sie halt besser im Zielspiel?

00:02:50: Deswegen ist das so für mich ein ganz elementare Baustein da einfach mein Training hinzubekommen dass es so nah am Zielspielen wie möglich ist.

00:02:58: Dann ist Punkt zwei Thema Nächstenliebe ist glaube ich weniger typisch und hat man vielleicht nicht so häufig gehört ist für mich aber aus dem Grund entscheidend.

00:03:10: einmal, weil es sehr gut zusammenfasst, wofür wir generell als Trainer stehen sollten.

00:03:15: Nämlich den Spieler im Fokus zu haben und uns nicht auf uns selber zu fokussieren sondern eben auf den Spieler in der Gruppe und da ihm auch immer die Priorität zu sehen.

00:03:25: Sprich auch meine eigenen Entscheidungen allem was ich fälle mich immer wieder zu fragen mache das jetzt für mich Oder mache ich das für die Gruppe und da einfach den Gedanken mehr raus, Team zu lenken?

00:03:34: Weil das ist am Ende auch das was ich von meinen Spielern erwarten möchte.

00:03:37: Ich möchte ja auch kein Spieler der seine eigenen Intentionen über die Teamintention stellt.

00:03:42: Und es ist am ende genau das gleiche auch was meine Erwartungshaltung an mich ist.

00:03:45: Und Thema Verantwortung ist auch wieder beidseitig für mich und für die Spieler.

00:03:53: Verantwortung für seine Leistung übernimmt, der Verantwortung für sein Verhalten übernmt.

00:03:58: Aber genau das Gleiche muss ich natürlich ja noch als Trainer vorleben.

00:04:00: bedeutet Wenn ein Fehler passiert dass klar anzusprechen wenn Dinge gut waren das auch klar an zu sprechen aber immer wieder die Verantwortung zuerst bei mir selber zu luchen und nicht bei externen Faktoren die Ich nicht beeinflussen kann.

00:04:14: Du hattest jetzt eben gesagt du würdest es gern so von hinten aufbauen Und dann hast deshalb damit der Spiel näher angefangen.

00:04:24: Ich würde, glaube ich jetzt sogar einmal wenn ich meine Rückfragen stelle bei nächsten Liebe anfangen weil ich finde immer so das Zwischenmenschliche.

00:04:33: Das kommt für mich sogar persönlich an erster Stelle weil ich glaube wenn das nicht passt dann wird es halt schwierig Inhalte zu vermitteln.

00:04:41: Deshalb finde ich das auf jeden Fall sehr interessant und auf jeden fall eine gute Haltung Bei nächsten liebe.

00:04:48: du hast jetzt so angesprochen Ja in erster Linie auf die Spieler zu achten, nicht so dich selbst zu sehen.

00:04:56: Nichtsdestotrotz als Trainer du bist ja auch jemand der seine persönlichen Ziele verfolgt, der auch irgendwie naja die ganze Sache auch irgendwie aus Motiven heraus macht.

00:05:08: also das kann man ja glaube ich nicht wegreden.

00:05:12: dementsprechend wird mich interessieren wie gehst Du damit um mit Deinen eigenen Interessen.

00:05:19: Weil ich finde es immer schwierig, wenn du eine Gruppe führst dann sehe ich's halt wie du, dann solltest du irgendwie die anderen in den Vordergrund stellen.

00:05:26: aber gleichzeitig muss man natürlich auch sich selbst mit seinen Interessen und Notiven sehen.

00:05:32: Einhundert Prozent!

00:05:33: Ich glaube nicht dass das eine dem anderen widerspricht.

00:05:36: Es geht vielmehr um eine gewisse Priorisierung, die mir persönlich sehr hilft.

00:05:41: auch Entscheidungen dann konkret abzuleiten bedeutet einfach mich immer wieder zu fragen okay Was ist das Wichtigste und das Wichtigste, die Teamintention?

00:05:50: Was wir gemeinsam als Gruppe erreichen wollen.

00:05:53: Und solange meine Individuelle Intentionenmarke sein, dass ich irgendwas erreichen will auf persönlicher Ebene Ich möchte mich weiterentwickeln als Trainer.

00:06:00: Ich möchte Karriere Schritte machen.

00:06:02: Solange diese Intention nicht gegen die Team-Intention geht.

00:06:08: Also jetzt in unserem Fall in der U-septien sollte es idealerweise sein, möglichst viele Spieler so gut zu entwickeln, dass sie irgendwann in unserer ersten Mannschaft spielen können Dann ist das eine völlig legitime Entscheidung.

00:06:17: In dem Moment, in dem ich treffe – am Beispiel jetzt habe ich meine fünfzehn-sechzehn Spieler im Spieltagskade und wir geben raus, beispielsweise haben wir letzte Saison so gemacht wie jeder Spieler der auf den Spieltag mitfährt spielt einfach weil die Entwicklung der Jungs noch mal ein Tick wichtiger ist als der erfolgte Mannschaft so wichtig, der auch natürlich gerade für die Jungs entteilen ist.

00:06:41: Und wenn ich in der siebzigsten Minute, dann aber die Situation habe, es steht zwei zu eins und das ist vielleicht ein wichtiges Spiel.

00:06:50: Ich weiß vielleicht gucken Leute zu oder es wird irgendwie bewertet wie ich oder meine Mannschaft den Anführungsschicht und unsere Mannschaft dieses Spiel bestreitet?

00:07:00: Und ich dann die Entscheidung treffe, hey!

00:07:01: Ich wechsle den Spieler nicht ein weil es vielleicht mehr zu einem Erfolg führt was vielleicht meine eigene Position, meine eigenen Ziele verbessert, aber dafür die Team-Intention hinten heran stellt.

00:07:11: Nämlich möglichst viele Spieler zu entwickeln.

00:07:13: Dann hilft mir das extrem einfach abzuleiten okay?

00:07:16: Das ist die falsche Entscheidung weil es hilft mir vielleicht beim Reichen meiner Ziele, aber es spricht eben nicht dem was wir als Team schaffen wollen.

00:07:24: und ja am Ende des Tages wie gesagt ist es einfach eine Frage der Prioritäten.

00:07:29: Ja gehe ich auf jeden Fall mit.

00:07:32: Ich merke schon so ein bisschen an deinem Worthing mit Teamintention und individuelle Intention.

00:07:37: Also ich denke mal, du bist da auch ein bisschen durch Rheinland-Verein geprägt.

00:07:40: also vielleicht gehst Du mal ja darauf ein warum dich der Ansatz so überzeugt.

00:07:48: Ja es ist mittlerweile tatsächlich eine Sache die einen sehr sehr sehr großen Platz in meinem Leben auch in meiner Trainerentwicklung vor allem natürlich eingenommen hat.

00:07:58: Bei mir ist es so, ich glaube das ist mein Weg auch ins Trainer seines relativ untypisch.

00:08:03: Ich habe tatsächlich im Vergleich zu vielen Leuten – ich meine klar, ich bin noch erst zwanzig aber sehr kurz gespielt, sprich zum Ende der D-Jugend damals für eine kurze Zeit mit dem Fußball aufgehört, bis ich achtzehn war.

00:08:16: Sprich von zwölf müsste es dann gewesen sein, bis achtzehnt, sechs Jahre gar nicht gespielt immer sehr viel mit einem Fußball in Kontakt gewesen heißt.

00:08:23: Fußball schauen und Fußball spielen mit Freunden, das war einmal da, weil ich hatte wenig Einfüsse gerade vom Trainern.

00:08:30: Und ich erinnere mich sehr an die Zeiten, in denen ich begonnen habe, eine Mannschaft zu trainieren.

00:08:35: Das heißt, es müsste jetzt zweieinhalb Jahre her sein und auch natürlich gelernt haben, beispielsweise Training zu entwickeln.

00:08:41: Und da ist eine Sache mir sehr im Kopf verblieben und zwar immer der Punkt dass ich mich gefragt habe bei manchen Übungen.

00:08:48: Man sieht dann ja sehr viel mittlerweile auf Social Media wo auch immer was haben sie eigentlich mit dem Spiel zu tun?

00:08:53: oder was genau trainiere ich hier?

00:08:55: Weil wenn Sieben gegen sechs oder den acht gegen acht mit dem Thema Spielaufbau habe und ich schneide einen gewissen Teil des Feldes aus, dann ist das relativ logisch.

00:09:03: Das kann sich glaube ich jeder erklären.

00:09:05: aber diese Erklärung in einem drei Farbenspiel oder in irgendeiner Rondo von trainieren wir jetzt Technik und es ist irgendwo ähnlich.

00:09:13: also da kommen viele Dinge vor die auch im elf gegen elf vorkamen.

00:09:16: Das war für mich irgendwie nicht zufriedenstellen weil viele Fragezeichen in meinem Kopf waren.

00:09:20: aber ich glaube Das ist auch sehr typisch im Fußball.

00:09:22: Ich habe mir natürlich auch gedacht, okay warum sollte ich es jetzt nach zwei drei vier sechs Monaten oder einem Jahr besser wissen als alle anderen Trainer?

00:09:29: Weil das ist ja auch so ein großes Ding im Fußball.

00:09:31: wir sehen Pep Guardiola oder Jose Mourinho da werden immer machen X und deswegen ist das jetzt gut!

00:09:37: Und damals bin ich glaube durch einen Twitter-Post ich weiß gar nicht mehr auf Raymond Verhaien gestoßen hat mir damals das Analyzing Football Book geholt und das war schon ein krasses Aufwegerlebnis, weil es dann doch sehr, sehr anders ist.

00:09:52: Und es geht auf einmal um objektive Fakten und nicht mehr um Erfahrungen.

00:09:56: Es geht darum wie können wir eigentlich Dinge definieren?

00:10:00: Weil nur wenn ich beispielsweise eine Fußballaktion definieren kann, dann kann ich auch konkret sagen so verbessere ich sie und so verbessert sich sie nicht.

00:10:09: Das hat mich jetzt in den letzten anderthalb Jahren gerade in den Letzten Monaten nochmal sehr intensiv begleitet.

00:10:14: Ist ja jetzt auch gerade das neue Buch von ihm rausgekommen mit dem Thema Coaches Evolution, am Beispiel von Louis van Kral.

00:10:22: Und es ist schon echt besonders weil auf dem Niveau Trainer Entwicklungen ich noch nirgends so gesehen habe also weder auf Lizenzen noch in anderen Trainerkreisen ist das auf diesem Nivea und deswegen ist es echt ja sehr, sehr besonders.

00:10:37: Ja, Verein sticht da natürlich schon aus der Masse ein bisschen heraus.

00:10:42: Hattest du auch schon so Momente wo du auch angefangen hast dass so ein bisschen ... zu hinterfragen, also wenn wir jetzt vielleicht mal zur Spielnähe übergehen.

00:10:54: Also was ich mich zum Beispiel frage... Das ist ja alles schon sage ich mal sehr konsequent!

00:11:02: Also da gibt es ja, würde ich sagen wenig Kompromisse, wenn nicht mehr z.B von der ... ... Trainingsphilosophie Deutschland die Form mit dem... Kennst du die mit dem wechselnden Angriffsrecht?

00:11:15: Ja genau, also vielleicht einmal für die Hörer, du spielst halt von dem Großtor aus in Richtung eines zentralen Spielers, der wie ein Wandspieler fungiert.

00:11:25: Erst mal angespielt werden muss und dann hat die Mannschaft eben das Angriffsrecht dreht also wieder und greift auf das Großtor an so würde ich es einmal erklären Genau Und da könnte man ja jetzt sagen So diese feste Spielrichtung Die gibt es da nicht und das wäre ja zum Beispiel eine Sache die Rhein-Mont-Verein wichtig ist.

00:11:45: Also wenn ich jetzt den Zentralen Spieler anspiele Dann drehe ich und das beeinflusst ja auch das Verteidigerverhalten.

00:11:52: Also erst verteidigt die Verteilung der Mannschaft, die eine Seite und dann eben nachdem das Angriffsrecht bzw.

00:12:01: nach dem die Richtung dreht müssen sie die andere Seite wieder.

00:12:04: und dann ist ja auch die Frage bleibe ich beim Großtor?

00:12:08: Und sicher das ab oder will ich jetzt verhindern dass der zentrale Spieler angespielt wird?

00:12:13: also ... bringt mich ja vor Entscheidungen als Verteidiger, die ich so im Spiel normalerweise nicht habe.

00:12:20: Nichtsdestotrotz also ich hab die Form auch schon spielen lassen.

00:12:23: und wenn du zum Beispiel nur ein Torwart im Training hast... Also das ist natürlich schon auch mal praktisch.

00:12:30: anstatt jetzt einen Feldspieler im Tor gegenüber durch rotieren zu lassen, wenn du nur einen hast oder so.

00:12:37: Und Spaß habe ich da auch wahrgenommen so ne?

00:12:41: Das ist ja auch so und du hattest dann eine gute Intensität frag ich mich halt auch, okay wie radikal in Anführungszeichen sollte ich das Ganze jetzt sehen.

00:12:51: Also... Wie gehst du damit?

00:12:55: Für mich sind es zwei Dinge die Du gerade erwähnt hast auf die man es eigentlich sehr gut runterbrechen kann.

00:13:01: Das eine sind die Dinge die in den Büchern oder in den Kursen beschrieben werden Die Guidelines quasi Und die sind sehr, wie Du sagst sie sind sehr radikal und konsequent Am Ende des Tages, und ich glaube das ist dann auch das was es ja auch schön macht weil es eben schon Dinge gibt die wir als Trainer selber subjektiv entscheiden müssen.

00:13:23: Die je nach Kontext auch sehr abhängig sind.

00:13:25: Müssen wir uns irgendwo immer von diesen Richtlinien, Guidelines entfernen?

00:13:31: Und ich glaube dass ist was die Trainingsphilosophie Deutschland sehr gut macht.

00:13:34: sie holt die Menschen in der Realität die wir auf dem Trainingsplatz haben.

00:13:37: Weil natürlich idealerweise findet jede meiner Trainingseinheiten auf einem ganzen Platz mit zwanzig Spielern und zwei Teutonscher, weil das ist am nächsten am Zielspiel.

00:13:47: Aber jetzt kann man einfach mal so plakativ fragen – wer von uns hat das drei-, vier-, zweimal die Woche konstant?

00:13:55: Wahrscheinlich niemand!

00:13:56: Und gerade was du gesagt hast im Drei gegen Drei mit wechselndem Angriffsrecht, dass entspricht nicht der Realität des Spieles….

00:14:04: Das ist ein Fakt ….

00:14:05: Die Annahme, dass das Spieleistung um elf gegen elf verbessert ist eine Annahmen.

00:14:12: Das können wir nicht beweisen.

00:14:13: Es wird sich auch wahrscheinlich nicht so beweisen lassen, aber es ist am Ende des Tages deine subjektive Anwendung mit den externen Faktoren die du hast, die idealerweise die bestmögliche Lösungen sind.

00:14:25: und wenn ich eben nur einen Teutel habe und sechs Feldspieler und ich hab einen Viertel des Platzes dann klingt das für mich wie eine echt super Lösung.

00:14:32: Punkt zwei und das finde ich ein sehr, sehr spannenden Punkt, den ich erst neulich in mir jetzt im neuen Buch gelesen habe Ist das Thema Brain State also Gehirnzustand.

00:14:42: Das ist eine Sache, die ich auch mitgenommen habe.

00:14:44: Die auch diese Konsequenz irgendwo ein bisschen aufweicht... ...die Spieler wachsen ja in der Kultur auf, in der Fußballkultur,... ...die ganz ganz anders ist als das was Beispielsweise in den Büchern propagiert wird.

00:14:56: Also ich finde es immer am lustigsten an dem Beispiel zu erklären meine Spieler gucken mich an und fragen mich hey Benny warum spielen wir elf gegen elf auf einem ganzen Platz im Training?

00:15:05: Weil auf der Hälfte des Platzes ist doch weniger Raum und wenn wir's da können ist es besser usw.. auf die Effekte, wie sich dann die Spieler entwickeln.

00:15:13: Das ist jetzt ein anderer Punkt, da will ich nicht zu weit drauf eingehen.

00:15:15: aber man stelle sich vor, man würde in eine andere Sportart gehen, Basketball oder Handball und man würde denen erzählen ja hey das Zielspiel, was hier am Wochenende spielt, das spielen wir im Training eigentlich fast nie.

00:15:25: Es wird ja niemanden in einer anderen Sportart normal finden.

00:15:28: Im Fußball ist es normal.

00:15:29: Bedeutet die Spieler wachsen mit Übungen, mit Dingen, die sie als gut für Training beachten auf, die vielleicht nicht optimal sind aus Trainingssicht.

00:15:40: Das ist ganz wichtig, dass wir diese Realität nicht zu radikal abändern oder dass wir immer wieder auch Dinge geben wie so ein drei gegen drei wo die Intensität gut ist.

00:15:48: Die Spaß machen!

00:15:49: Warum?

00:15:50: Weil es den Gehirnzustand positiv hält weil du hast das eben ganz am Anfang gesagt mit dem Thema Zwischenmenschigkeit und danach Inhalte.

00:15:57: Und das ist genau das gleiche auch im Thema Brain State Wenn ich einen Spiele habe, der einen negativen Brainstate hat weil er mich nicht mag.

00:16:06: Weil wir kein gutes zwischen menschliches Verhältnis haben oder weil er die Übung total scheiße findet und wir die ganze Woche nur elf gegen elf gespielt haben und er überhaupt keine Lust darauf hat.

00:16:15: ja wird dieser Spieler irgendwas von meinen Inhalten annehmen?

00:16:18: Wahrscheinlich nicht!

00:16:20: Und dementsprechend muss sich ihm hin und wieder mal quasi was kleines geben das ihm sehr gut gefällt und so eine drei gegen drei Übungen wechseln ist angesrecht.

00:16:27: hohe Intensität der ist super geil.

00:16:29: lass uns das machen.

00:16:31: Aber ich glaube, das immer wieder auch zu hinterfragen.

00:16:33: Warum mache ich etwas und ist es die beste Lösung für mich?

00:16:37: Das hilft mir bei so Dingen extrem weil man kann objektiv als Beispiel Rondo mit ganz vielen Argumenten als nicht sinnvoll beweisen.

00:16:46: aber wenn die Jungs es lieben uns vor dem Training oder Murm abspielen wollen auf geht's!

00:16:52: Ja diese Sozialisierung nenne ich jetzt einfach mal im Fußball die du ansprichst.

00:16:57: ja dass ist halt auch genau die Erfahrung Die ich gemacht habe, also was ja auch immer wichtig ist irgendwie dass die Spieler müssen den Weg ja mitgehen.

00:17:06: Und... Auch aufwärmen ist so eine klassische Sache wenn es dann um so Dinge wie denen geht.

00:17:12: Also ich hab ganz am Anfang meiner Podcastzeit, ich glaube Folge vier oder so.

00:17:19: Also ziemlich am Anfang hatte ich meine Aufnahme mit Martin Krüger dem Athletik Coach von Union Berlin und Der hatte auch gesagt, also wenn du es jetzt rein aus sportwissenschaftlicher Sicht siehst.

00:17:31: So dann ist das eigentlich Quatsch mit dem Dänen vorm Spiel oder Training da.

00:17:36: aber man darf ja auch nicht vergessen meinte er dass der Kopf einfach wie du auch sagst im Fußball eine große Rolle spielt und wenn du da Spieler hast bei ihm ist es sogar so, dass Erwachsene trainiert die sind ja nochmal länger schon sozialisiert.

00:17:54: Wenn sich ein ganzes Leben da gedehnt hat, so dann brauchst du dem auch nicht mehr erzählen dass das Quatsch ist.

00:18:01: So dann braucht er das für sein Kopf und dann soll er das machen meinte auch und deshalb ist es glaube ich auch wichtig dann so den Spielern zu zugestehen wenn die von was überzeugt sind dass man denen das auch ein bisschen gibt natürlich immer unter Berücksichtigung dessen was man so an Theorien kennt mit denen man eben arbeitet Ja, zu stark davon entfernt.

00:18:27: Also wenn du es jetzt nur deinen Spielern recht machen möchtest und denen einfach

00:18:31: nur

00:18:31: das geben willst was sie halt kennen soll das wäre natürlich auch der falsche Ansatz.

00:18:35: aber eben ja wie du beschreibst einfach da so ein bisschen flexibel sein und gucken was ist die Realität im Trainingsalltag?

00:18:47: Ich glaube ganz konkret auch zu dem was du gerade sagst ist dass wie mit jedem Thema im Fußball oder wie mit Schwerpunkten.

00:18:54: ich muss Dinge Schritt für Schritt einführen.

00:18:58: Ich kann nicht, wenn die Jungs auch das ist bei uns so von einem Trainer in der U-Fünfzehn kommen, der vielleicht anders arbeitet als wir es tun und das ist völlig okay dann kann ich nicht erwarten dass sich die gesamte Trainingsrealität in zwei Wochen umschmeiße und sage hey Jungs das ist jetzt das neue Hallelujah und das perfekt und ihr macht das jetzt alle und findet es super dass sie da alle mitziehen.

00:19:20: sondern Genauso wie mit allen anderen Themen muss ich es Schritt für Schritt einführen.

00:19:24: und, und ich glaube das ist auch ein sehr guter Punkt den du gerade genannt hast.

00:19:29: Wenn ich Spiel überzeugen will dann muss ich Dinge und dass einfach eine Riesenkompetenz ganz simpel und logisch erklären können weil ich glaube Spieler haben ein sehr gutes Verständnis dafür ob ich ihnen Dinge erkläre und selber gar nicht verstehe was ich gerade erkläre weil das eigentlich immer das beste Zeichen dafür dass ich etwas verstanden habe dass ich es in simplen Worten erklären kann oder Alternative, ich kann es eben sehr logisch, sehr einfacher klären.

00:19:54: Ich glaube dann sind sehr viele Spieler auch fähig Dinge aufzunehmen.

00:19:58: aber auch wieder Thema in der Menge natürlich Schritt zu Schritt für Schritt.

00:20:03: Ja genau also das mit der Trainingsintensität ist halt auch so eine ganz wichtige Sache.

00:20:09: dass dann Schritt für schritt anzupassen Hängt natürlich ein bisschen vom Alter ab.

00:20:14: Also je älter die Spieler werden desto mehr spielt das natürlich eine Rolle wenn man Man kann E-Jugend, D-Jungenspieler.

00:20:21: Die kannst du anders belasten aber auch so für den Kopf.

00:20:25: Also gemusst dich ja auch wenn die Trainingsintensität einfach stark steigt.

00:20:30: Wenn du keine Ahnung Trainer hat vorher gibt es ja auch im Kinderfußball viel ne?

00:20:36: Die ganze Zeit sieben gegen sieben gespielt und dann machst du ganz viele kleine Spielformen.

00:20:41: Da müssen ja im Kopf auch viel schneller sein.

00:20:43: sich daran anpassen das kann man ja auch würde ich mal sagen bei E Jugendlichen Vielleicht für Frustration sorgen, wenn sich das Training sehr schnell sehr stark verändert.

00:20:53: Also einmal aus dieser Sicht Belastungssteuerung heraus und dann auch aus der Kopf psychologischen Ebene ist das glaube ich eine wichtige Sache.

00:21:02: du hattest ein Beitrag gepostet mit der Überschrift mehr Aktion oder bessere Aktion.

00:21:09: Genau den der ist mir ins Auge geschossen ist natürlich auch so unter dem Verein Einfluss.

00:21:16: aber vielleicht Gehst du darauf noch mal ein, weil das ja einfach so eine klassische Denkweise im Fußballtraining jetzt aktuell ist.

00:21:24: Dass man sagt kleine Spielformen mehr Aktion gleich besser und da hat Verein ja auch so ne Gegenposition würde ich sagen.

00:21:33: also wie denkst Du darüber?

00:21:35: Genau!

00:21:36: Ich glaube was dafür fundamental zu verstehen ist der Unterschied zwischen oder das Verständnis dafür das Verbessern einer Fußballaktion.

00:21:49: Und das habe ich ja auch in dem Post so beschrieben, wenn wir uns jetzt überlegen die Fußballfähigkeit eines Spielers also die Fähigkeit wieder eine ganz wichtige Referenz im ganzen Verheilenkosmos kommunizieren, entscheiden, Entscheidungen ausführen Also die Fußball-Aktionsreferenz Das von hundert Prozent zu hunderteins Prozent also es besser zu können, dass ist am Ende eine Verbesserung und Die Verwechslung, die wir häufig haben und das ist das Thema gerade in den kleinen Spielformen.

00:22:19: Gerade in der Zinsphilosophie Deutschland was sehr gut es ist dass wir Verbesserungen der Fähigkeit mit Verbesserung der Fitness verwechseln weil Fußball Fitness ist am Ende kommunizieren entscheidende Entscheidung ausführen häufiger und länger anhaltend durchzuführen Und relativ simpel und auch sehr logisch im vier gegen vier wo ich viel, viel mehr Aktionen durchführen muss als im Elf gegen Elf trainiere ich eben die Fähigkeit meine aktuelle hundert Prozent von kommunizierenden Entscheidungen ausführten häufiger durchzuführen innerhalb einer Minute beispielsweise.

00:22:59: Heißt das Spieltempo wird quasi höher.

00:23:03: und jetzt und ich finde diese Metapher hilft sehr.

00:23:05: deswegen hatte sich auch ein Post erwähnt wenn wir uns eine andere Sportart überlegen Der Sprinter, der seine Sprintaktion von hundert auf hundert-eins Prozent bekommen will.

00:23:16: Wenn ich meine maximale Geschwindigkeit verändern will würde ich längere Pausen zwischen meinen Aktionen haben wollen oder würde ich kürzere Pause inzwischen mal eine Aktion haben wollen.

00:23:26: Längere Pauser!

00:23:27: Warum?

00:23:28: Weil ich vollständig erholt sein muss.

00:23:30: jetzt im Thema Sprinter ist es sehr einfach um maximal danach wieder Sprinden zu können.

00:23:36: Jetzt ist es natürlich richtig, dass man das nicht eins zu eins auf den Fußball übertragen kann.

00:23:40: Weil ich werde nie in eine Situation kommen die Spielnahme ist, in der ich aber dreißig Sekunden lang nichts mache und den nächsten pass erst dann wieder spiele.

00:23:49: Aber – und das gilt es einfach zu beachten im Formen, indem ich meine Fußballfähigkeit verbessern will – Ich muss einen Kontext wählen ein Spielkontext, in dem die Spieler nicht dadurch, dass sie sich nicht schnell genug erholen können ihre Hundertprozent abrufen können, weil nur wenn ich hundert Prozent abrufe, dann kann ich auch die hunderteins Prozent kommen.

00:24:12: Also wenn ich im Fitnessstudio bin und ich kann achtzig Kilobank drücken machen und ich mache sechzig Kilo Bankdrücken, dann werde ich wahrscheinlich nicht stärker, sondern werde ich besser darin, sechszig Kilogramm öfter zu drücken oder länger anhalten.

00:24:26: Darf ich einmal rein?

00:24:27: Weil was ich mich da Frage ist du musst ja auch gucken.

00:24:34: Du kannst ja nicht so allgemein sagen, dass ich meine Fußballfähigkeit verbessere.

00:24:39: Du musst ja auch gucken, geh ich jetzt von taktischen Aspekten aus oder von technischem?

00:24:42: Weil wenn ich kleine Spielformen mache, dann trainiere ich eher meine Technik.

00:24:48: Gleichzeitig habe ich da aber kürzere Pausende dazwischen.

00:24:53: Das heißt ... Da könnte man ja jetzt auch sagen ist ein Widerspruch vielleicht.

00:24:57: und bei größerem Spielform, ja, da hab' ich auf jeden Fall diese längeren Pausender zwischen ... bis ich wieder eine Ballaktion habe, auf jeden Fall zumindest.

00:25:08: Aber ich verbessere da eher dann je größer die Spielform wird mehr taktische Aspekte.

00:25:13: Die Kommunikation?

00:25:15: Genau so also... Wie siehst du das mit diesem Widerspruch?

00:25:20: auch bei Kleinspielformen gerade ne?

00:25:21: Dass ich ja eigentlich eine kleine Form eher mache wenn ich Technik trainieren will aber dann ja auch kürzere Pausen zwischen jeder Ballaktionen habe und dass ja eigentlich dem widersprechen würde was du Ja, gerade gesagt hast du.

00:25:36: Zwei Lösungen.

00:25:37: Lösung eins ist die Präferierte, die aber nicht für jeden immer umsetzbar ist.

00:25:42: Ist das eine Technik-Einheit oder eine Technikkspielform in einer großen Spielform zu kreieren?

00:25:51: Bedeutet konkret ohne dass jetzt zu detailliert ausformulieren zu wollen ich habe die overarching also die übergreifende Spielsituation elf gegen elf.

00:26:02: Und innerhalb dieser Spielsituation habe ich beispielsweise, das haben wir genauso jetzt im Training am Montag gemacht.

00:26:10: Der Innenverteidiger hat den Ball und bis er seinen ersten Pass spielt sind nur aktiv der InnenverTeidiger an dem Ball.

00:26:19: Wir spielen aus einem Eins, Vier, Eins für Eins heraus.

00:26:21: Deswegen gerade für die Verbildlichung zum Vorstellen.

00:26:26: Dann haben wir den Sechser Und wir haben den Stürmer.

00:26:32: Das sind die vier Spiele in der sogenannten Angriffsraute, weil Innenverteidiger, wir wollen den Pass zum Stürmertrainieren oder die Fußballaktion passen mit dem Stürme gemeinsam und dafür sind sechs und achten eben die zwei relevantesten Spieler, die darauf entweder ein Interess haben indem sie die Passlinie öffnen oder schließen.

00:26:52: Defensiv sind aktiv Gegnerische Spieler vom Sechser.

00:26:56: heißt das wäre dann in dem Fall bei uns ein Zehner, weil wir im Mittelfeld Mann gegen Mann sein wollen.

00:27:00: Wer gegen Spieler vom Achter der Innenverteidiger D gegen den Stürmer spielt und und das ist wichtig nicht der Stürme.

00:27:07: wer auf den Innenverteilige anlaufen würde ja normalerweise warum damit?

00:27:10: der eben mehr Raum und Zeit hat um sich ausdrücklich nur auf die Entscheidungsausführung zu konzentrieren und deswegen kriegt er immer weniger Optionen heißt wir bleiben nicht im elf gegen elf Kontext weil Dann hat der Innenverteidiger Flügel-Spieler, Stürmer noch ein Flügelspieler und noch sechs andere Spieler mit denen er kommunizieren muss.

00:27:27: Nein wir machen es so simpel dass es quasi eine offensichtliche Entscheidung gibt.

00:27:33: die Kommunikation wird unterladen, die Entscheidungsfindung wird unterladen und deswegen ist die Entscheidungen Ausführungen das Schwierigste.

00:27:38: darauf kann man sich vollständig fokussieren und in dem Moment in dem der Pass gespielt wird oder indem der Ball verloren wird je nachdem wie ich das als Trainer haben will kommt es zum elf gegen elf und dann mache ich in der nächsten Aktion das gleiche mit dem anderen im Verteidiger auf der anderen Seite.

00:27:52: Und so habe ich genug Pausen zwischen den Aktion, aber hab in der Aktion den maximalen Fokus auf die technische Ausführung.

00:28:00: Das ist Option eins.

00:28:01: Option zwei wenn man jetzt das Beispiel hat wie Woran du denke ich gedacht hast an klassisches vier gegen vier vielleicht auf doppelten sechzehnert Dann wäre die Möglichkeit zum beispiel zu sagen okay wir reduzieren die Spielzeit.

00:28:15: Also normalerweise, wenn wir es für die Fitness spielen, spielen wir zum Beispiel sechs mal eine Minute mit einer Minute Pause und das zweimal.

00:28:22: Und dann könnte ich sagen okay Ich will die Pausen zwischen einem Block von mehreren Aktionen weil auf so einen kleinen Feld werde ich natürlich nicht ein Aktion haben und dann Pause haben Reduziere ich vielleicht auf dreißig Sekunden.

00:28:34: habe also öfter Pause mehr Zeit mich zu regenerieren Um dann wieder eine Minute um dann wieder drei Sekunden zu schwimmen hab wieder Pause klingt jetzt für alle Leute, die viel Trainingsphilosophie Deutschland konsumieren und generell einfach sehr viel dieses Thema Nettospielzeit oder damit in Berührung kommen.

00:28:50: erstmal so wie ich verschwende jetzt.

00:28:53: Die Hälfte meiner Trainingszeit für Pause Und das ist irgendwo richtig weil natürlich habe ich weniger Aktion.

00:29:00: aber und das wieder das Thema Ich hab maximale Qualität in meinen Aktionen und am Ende des Tages ist Fußball primär eine Intensitätssportart.

00:29:10: umso höher ich die Intensität, also umso höre ich vor allem die Qualität in meinen Aktionen habe und so eher werde ich auch diese Qualität verbessern.

00:29:18: Und wenn ich das dann eben länger anhalten und mehr machen will, also den Fitnessaspekt trainieren will, dann mache ich das indem ich länger am Stück spiele mit weniger Pause.

00:29:27: Wie gehst du mit diesen Pausen?

00:29:29: Wenn du das im Training selbst machst... Also meine Erfahrung ist dass Spieler ja sehr genervt zum Teil von Pausend sind, dass dir das einfach nicht so aushalten in der Zeit einfach mal ja nichts zu machen.

00:29:43: Was sind da deine Erfahrungen und wie löst du das?

00:29:46: Also, das war exakt das was wir im letzten Jahr am Anfang der Saison erlebt haben.

00:29:50: also ich glaube es ist auch total normal weil die Jungs denken sich da auch etwas.

00:29:53: was will er jetzt von uns?

00:29:55: warum darf ich nur eine Minute vier gegen vier spielen und fängt gerade an Spaß zu machen?

00:29:58: dann muss ich erstmal eine Minute Pause machen.

00:30:00: Es sind zwei Themen.

00:30:01: Erstens regen sich die Jungs meistens innerhalb der ersten sechs Spiele über die Pausen auf und nach Spiel sieben, acht und neun sind sie dann irgendwann doch ganz happy dass Sie die Pause haben.

00:30:11: Punkt zwei ist ganz offen es zu erklären Und das ist wieder so das Thema auch jetzt wenn ich's im Podcast erkläre und es ist für den Hörer oder für dich nicht verständlich Dann erkläre ichs nicht gut genug und dann werden meine Spieler wahrscheinlich nicht verstehen und dann wären meine Spieler Rückfragen haben Oder werden sich denken macht keinen Sinn.

00:30:28: Wenn ich es schaffe und wenn der Spiele offen dafür ist, das ist so gut und so simpel zu erklären dann glaube ich schon dass es bei vielen Spielern einen Moment gibt wo sie sagen okay das macht Sinn da lasse ich mich auf ein.

00:30:38: sicherlich beim manchen auch nicht.

00:30:40: Aber und es ist der Punkt zwei ganz praktisch wir hatten das Glück dass wir mal eine relativ große Trainingsgruppe hatten.

00:30:47: heißt wir haben auf zwei Feldern gespielt mit insgesamt vier Teams.

00:30:50: Und wenn du's dann vielleicht auch so machst dass die vier Teams auf einem Feld sich alle ganz gut verstehen und die Jungs können vielleicht ihren Freunden oder ihrem besten Kollegen auch beim Spielen zugucken, wenn sie gerade Pause haben.

00:31:03: Und die haben dann noch eine Aufgabe wie Bälle sammeln und die Trinkflaschen sind auch direkt am Feld, dass Sie können was trinken.

00:31:08: Dann geht die Pause schon relativ schnell vorbei weil das sich ja auch über diese Saison entwickelt, dass die Pausenzeiten kürzer werden und die Spielzeiten länger werden.

00:31:16: Und am Ende des Tages ist es auch einfach ein Thema dann, dass Die Jungs merken hey aber in der Minute kann ich Wenn du... Also

00:31:54: klar, du hast natürlich eine Zusammenfassung durch diese drei Punkte.

00:31:58: Nächsten liebe Verantwortung Spielnähe hat das schon gesagt.

00:32:01: aber wenn Du jetzt mal insgesamt was wir besprochen haben bewühlt passieren lässt Was wären so für Dich?

00:32:08: Ja so vielleicht die top drei Dinge Die die Hörer jetzt aus dieser Folge mitnehmen können.

00:32:15: Ich glaube Thema eins und dass es nochmal übergreifen über alles was wir gesprochen haben ist die Wichtigkeit von

00:32:23: Wissen

00:32:25: über Erfahrung.

00:32:26: Also einfach immer wieder sich als Trainer und ich will jetzt überhaupt nicht beanspruchen, dass ich irgendwie besonders viel oder besseres wissen hätte sondern einfach dieses Verständnis dafür das ich mich immer wieder mit Dingen beschäftigen muss, dass Ich Dinge auch kritisch hinterfragen muss und darf Auch Dinge die vielleicht Als normal gelten oder als richtig gelten im Fußball Kontext um der Entwicklung von uns aller halbe Weil wenn du mir einen sehr, sehr guten Punkt nennst und den Fehler in meinem Denken findest dann verbesserst du dich vielleicht.

00:32:57: Und vor allem verbessere ich mich und einfach diese Offenheit für Dinge zu haben und sich immer wieder mit neuen Themen zu beschäftigen was das Trainer sein angeht.

00:33:04: Ich glaube es ist so dass was mir wichtig wäre was jeder mitnimmt weil es mir auch unfassbar viel Spaß macht mich mit Dingen zu beschäftigend.

00:33:10: Und ich glaube ein ganz ganz wichtiger Punkt denen zu leben für jeden Trainer oder auch für mich oft schwierig ist ist einfach das Thema Sich selber nicht so sehr in den Vordergrund zu stellen.

00:33:23: Dass ich selber mehr den Hintergrund zustellen und immer wieder sich zu fragen, was ist das wichtigste Ziel?

00:33:28: Und zwar das Kollektive!

00:33:29: Und handele ich mit meiner Entscheidung für dieses Ziel oder gegen dieses Ziel weil davon profitieren am Ende die wichtigsten Akteure und das sind die Spieler.

00:33:37: Weil um die geht es am Ende nicht darum, was ich oder du oder irgendjemand anders für subjektive Präferenzen hat.

00:33:45: Einmal kurz, glaube ich war gerade ein bisschen unfähig zu folgen also... ... sich hinterfragen oder das Hinterfragen war Punkt zwei schon, ne?

00:33:54: Ja.

00:33:54: Genau ich hatte das nämlich gerade mit ersten zusammengefasst und deshalb habe ich mich gefragt was ist Punkt drei?

00:33:59: aber okay genau also erstens dann nochmal wissen über Erfahrung.

00:34:03: zweit es war dass hinterfragend und drittens ist dann sich selber eben mehr in den Hintergrund stellen.

00:34:10: Ja, du hast jetzt auch den Zweifel.

00:34:12: In mir fällt gerade auch ein Wortes gesagt drei Punkte.

00:34:13: Ich habe es in zwei Zusammenfassungen gut, da hast du nicht gut geredet und du hast noch drei Dinge rausgemacht.

00:34:17: Nee ist richtig!

00:34:18: Ich glaube das kann man daraus am Ende ziehen diese drei Kernpunkte.

00:34:22: Okay ja super.

00:34:23: dann genau habe ich immer noch meine Abschlussfrage und die ist die nach dem schönsten Moment als Trainer.

00:34:33: Das ist wirklich eine sehr sehr gute Frage.

00:34:36: Oh, mir fällt eine Sache ein.

00:34:38: Wir hatten einen Spieler in der letzten Saison, der es in der Hinrunde sehr schwer hatte, der soziale in der Mannschaft sehr positiv integriert war aber einfach durch den anderen Spieler, der ihm einfach in der Leistung im Tick voraus war nicht die Rolle hatte, die er vielleicht auch gerne gehabt hätte.

00:34:55: und dann hatten wir den Spiel gegen den vermeintlich Pflicht-Sieggegner, in dem siebzig Minuten lang nichts geklappt hat.

00:35:04: Und er kam da in, glaube ich, zehn Minuten vor Schluss rein und schoss dann das entscheidende Tor.

00:35:10: Das schönste war einfach zu sehen wie alle Spiele aus der Mannschaft innerhalb von fünfzehn Sekunden bei ihm waren und sich für ihn gefreut haben.

00:35:17: Weil das ist am Ende des Worums geht dass man als Team gewisse Dinge schafft.

00:35:21: Es war schon ein sehr schöner Moment und es sind auch die Momente die mich an dem Nachhinein doch immer am glücklichsten machen.

00:35:26: deswegen ja auf jeden Fall.

00:35:28: Ja, sehr cool!

00:35:29: Danke, dass du dir heute Zeit genommen hast hat mir viel Spaß gemacht.

00:35:33: Ja auch, ich danke dir!

00:35:34: Dann nochmal für die Hörer.

00:35:36: Ich habe schon Zusagen von weiteren Gästen.

00:35:38: Das heißt da erwarten euch noch neue Folgen und dann hören wir uns beim nächsten Mal.

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